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08.07.2011

Effekt des Working Capital unterschätzt

Über 60 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern arbeiten derzeit an einer Senkung ihres Working Capital (Nettoumlaufvermögen).

 

Anders sieht die Situation im deutschen Mittelstand aus: Nur ein Drittel der Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern optimiert das Working Capital. Das hat eine aktuelle Befragung von 501 Top-Entscheidern der deutschen Wirtschaft durch das Institut für Demoskopie Allensbach und das Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management der Universität  St. Gallen ergeben.  „Vor allem  die deutschen  Mittelständler  unterschätzen,  dass sie sich durch  die Senkung ihres  Working Capital  günstiger refinanzieren  können“,  sagt Gerd Kerkhoff, Geschäftsführer  des auf Einkauf und Supply Chain Management spezialisierten Beratungsunternehmens Kerkhoff Consulting. „Günstiger als sich Geld zu leihen ist es, die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens zu stärken. Jeder Cent, um den Unternehmen das Working Capital senken können, steht für Investitionen zur Verfügung.“ 

Zur Senkung des Nettoumlaufvermögens konzentrierten sich die Unternehmen vor allem auf drei Maßnahmen: 94 Prozent setzen auf die Reduzierung ihrer Lagerbestände. Große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern nutzen häufiger die Möglichkeit, ihre Forderungen zu reduzieren (79 Prozent), als es bei mittelständischen Unternehmen der Fall ist (55 Prozent). Ein Drittel der Mittelständler, die an einer Optimierung des Working Capital arbeiten, erhöhten ihre Lieferantenverbindlichkeiten —bei den großen Unternehmen sei es  fast die Hälfte.

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