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14.02.2018

Clever einkaufen am Seefrachtmarkt

Immer mehr Importe von Asien nach Europa – aber immer weniger Reedereien. Der Markt ist angespannt und erfordert neue Konzepte. Einkaufsnetzwerk senkt Seefrachtkosten und sorgt für langfristige Planungssicherheit.

Die Situation am Seefrachtmarkt beim Import von Asien nach Europa ist seit Jahren angespannt. Wöchentlich wechselnde Seefrachtkosten sind an der Tagesordnung. Die kontinuierliche Schmälerung der Rendite bei steigendem Kostendruck bringt viele große Reedereien nach wie vor in Bedrängnis – was zu einer sinkenden Anzahl Reedereien führte und das unsichere Marktklima bei immer weiter steigenden Seefrachtraten drastisch verschärft. Für Unternehmen bedeutet diese Situation einen hohen Planungsaufwand bei Logistik und Supply Chain Management, dazu fehlende Kostenstabilität. Da eine kurzfristige Verbesserung dieser Marktsituation nicht zu erwarten ist, müssen neue Konzepte her.

„Im Zuge der Konzentration auf künftig nur noch neun namhafte Reedereien im Fahrtgebiet Asien nach Europa, welche schon heute in drei Allianzen organisiert sind, verändern sich auch die Anforderungen an den Einkauf von Seefrachtdienstleistungen“, sagt Marc Baeuerle, Geschäftsführer der Corporate Service GmbH und Kooperationspartner der Kerkhoff Indirect Procurement GmbH. Aus Expertensicht ist es ein guter Rat, seine Seefrachteinkaufskonzepte genauestens zu prüfen und offen für neue Logistikkonzepte zu sein.

„Reedereien bündeln ihre Aktivitäten und so macht es auch Sinn, unternehmensübergreifend Volumina zu bündeln und diese direkt mit den Reedereien zu verhandeln und einzukaufen“, sagt Einkaufsexpertin für Logistik bei Kerkhoff Inga Schurba. Das Gesamtziel dieser Bündelung und Optimierung der Bedarfe ist es, Einkaufskonditionen zu verhandeln, die ein einzelnes Unternehmen so nicht bekommen würde. Dieses Einkaufsmodell sorgt ebenfalls für geringere Transaktionskosten durch Reduzierung auf nur eine Verhandlung zwischen Reeder und Kooperationspartner und bringt den Vorteil der absoluten Kostentransparenz mit. Denn ausgehandelte Preise und Konditionen werden 1:1 weitergegeben.

Die Vergütung der Partner geschieht auf Basis der erreichten Einsparung bzw. auf Basis eines fixen Satzes. Flexible Zusatzleistungen wie z.B. Transport vom und zum Hafen können individuell vereinbart werden und somit maßgeschneiderte Logistikkonzepte aus einer Hand geliefert werden. Für die gebündelten Unternehmen bedeutet dieses Business Modell neben einem Einsparungspotenzial von 20-25% auch eine 12-monatige Planungssicherheit durch langfristige Vereinbarungen. Da Produkte in immer kürzerer Zeit und zuverlässig beim Kunden oder Point of Sale sein müssen, ohne steigende Kosten oder sinkende Qualität, liegt der Vorteil für die Unternehmen auch in der erhöhten Zuverlässigkeit der Verladung – dafür sorgen attraktive und vor allem transparente Verträge mit entsprechendem Servicelevel.

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